Storchenmuseum


 

Die Steckbyer Weißstörche und das Storchenmuseum

 

stoerche_20130813_0014_ExpLRDer Weißstorch hat sich dem Menschen genähert. Er brütet gern auf Dächern, stillgelegten Schornsteinen, hoch angebrachten Nisthilfen, selten auch auf Bäumen oder gar auf der Erde. Er nimmt zwar gern die freundlichen Angebote des Menschen an, ordnet sich ihm aber nicht unter. Und vergessen wir nicht, dass sein Menschenfreund ihm zugleich Lebensräume wie Brachwiesen und Feuchtgebiete nimmt. Das Brutgeschäft und die Aufzucht der Nachkommen dauern etwa von Ende März bis Mitte/Ende August.

Die Steckbyer Störche nisten seit 25 Jahren auf dem Scheunendach der Storchenmühle. Pünktlich kehrt dasselbe Storchenpaar jedes Jahr am 25. März (das Weibchen) bzw. am 2. April (das Männchen) von weiter Reise zurück. Davon gibt es nur selten Abweichungen. Man bangt immer ein wenig um die heile Rückkehr der Partner (Ankunft und Brutergebnis 1982-2013).

museum_20140225_0001_ExpLRDer Platz auf der Storchenmühle ist gut gewählt, denn das Futterterrain der Störche liegt in der nahen Elbaue. Der kurze Gleitflug erspart dem Segler einen zu hohen Energieverbrauch, benötigt er doch eine Menge Kraft für die Aufzucht der Jungen – insbesondere, wenn es gilt, 3 oder 4 davon groß zu ziehen.

Ab und an ist auch der seltenere und scheue Schwarzstorch am Himmel zu beobachten.

Sowohl von der Caféterrasse als auch vom Fenster unseres Storchenmuseums aus können Sie die Störche beim Brutgeschäft und bei der Aufzucht der Jungvögel bis zum Abflug aus nächster Nähe beobachten. Weiteres über das Leben des Weißstorches erfahren Sie in unserem Storchenmuseum in Wort und Bild, bei einer kleinen Führung oder aus kurzweiliger „Fachliteratur“ der edition storchenmühle samt Exklusivinterview mit „Herrn Storch“.